Donnerstag, 21. Mai 2015

Über das Leiden!

Der Aufschrei: Warum tut Gott mir das an, ist nicht sinnlos, ist aber auch nicht voll des richtigen Sinns!

Gott tut uns nichts an, denn Gott existiert nicht. Gleiches gilt für Satan! Auch er existiert nicht, beziehungsweise existiert allein in den Vorstellungen von Menschen, aber nicht in Güllegruben, Bordellen oder ähnlich gearteten weltlichen Orten.

Ernten werden durch Gewitterstürme vernichtet, wir erkranken, werden sterben,sowohl ohne das Zutun Gottes oder seines satanischen Gegenspielers!

Uns sei bei allem Leiden die Gewissheit Trost: Der Weg des Leidens führt letztlich zu Gott! Darum ist alles Leiden auch Opfer!

Dienstag, 16. Juli 2013

Die Essenz der Evolution Gottes!

Gott erschafft Adam, Sixtinische Kapelle, Rom, Bildquelle, aufgerufen am 16.7.2013!

Welten entstehen – Welten vergehen:
Solange bis Bewusstsein und Freiheit vollkommen sein werden!

Welten entstehen – Welten vergehen:
Solange bis Schönheit und Glück vollkommen sein werden!

Welten  entstehen – Welten vergehen:
Bis vollkommene Gerechtigkeit!

Nicht aus Zwang! aus Not, das Leiden zu überwinden,

um der Liebe willen! 

Die Lehre von der Evolution Gottes besagt, dass Gott nicht existiert aber einst, wenn die Voraussetzungen erfüllt, Gott verwirklicht werden wird: vollkommene Liebe,  vollkommenes Glück, vollkommene Schönheit, vollkommene Gerechtigkeit, vollkommenes Bewusstsein, vollkommene Freiheit, vollkommenes ewiges Leben! 

Die Evolution in der Ewigkeit des Seins führt dazu, dass Gott verwirklicht werden wird!

Das ist der Sinn von Sein und Leben: beizutragen, dass einst die Voraussetzungen erfüllt, damit Gott verwirklicht werden wird!

Der Weg dorthin ist
Schmerz und Leid, Glück und Freude,
Opfer und Entbehrung, Lust und Verzückung,
verstehen und einfühlen, Verzweiflung und Irren,
ist grausam und kalt,
ist Mitgefühl und Liebe!

Solange die Liebe nicht vollkommen sein wird, nimmt die Summe aus Schmerz und Leid in der Welt stetig zu und werden Glück und Freude immer wieder zerstört und vernichtet, das Grundprinzip allen unvollkommenen Lebens.

Solange es einen Mangel des Bewusstseins gibt für das Leiden dieser Welt und ihr Glück überschätzt, solange es einen Mangel des Bewusstseins gibt für das Glück der Jenseitswelt und solange die Brücke aus der Diesseitswelt in die Jenseitswelt nicht vollendet, sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, damit das ewige Leben verwirklicht wird.

Der tiefste Grund für Schmerz und Leid ist der Zufall, der höchste Grund für Schmerz und Leid ist die Notwendigkeit, der tiefste Grund für Glück und Freude ist zufällig, der höchste Grund für Glück und Freude ist die Erfüllung.

Kein Leiden ist sinnlos, alles Leiden ist letztlich Opfer! Nicht alles Glück ist richtig, nicht wenig Glück ist Schuld!

Indem Gott verwirklicht werden wird, wird die Summe aus Schmerz und Leid für jede Seele gleich werden, denn jede Seele schuldet das gleiche Maß an Schmerz und Leid, denn jede Seele schuldet das volle Bewusstsein des Leidens dieser Welt!

Indem Gott verwirklicht werden wird, wird die Summe aus Glück und Freude für jede Seele gleich werden, denn jeder Seele ist geschuldet das gleiche Maß an Glück und Freude: Alle Seelen erlangen das volle Bewusstsein des Glücks der Welt!

Sobald Gott verwirklicht sein wird, bleibt die Summe aus Schmerz und Leid gleich und wird Erinnerung! Sobald Gott verwirklicht sein wird, wird die Summe aus Glück und Freude für jede Seele unendlich sein: Alle Seelen werden ewig leben können in Gott!

Die Evolution Gottes ist das tiefste und das höchste Seinsgesetz!

Die Verwirklichung Gottes ist das Ziel und der Sinn des Universums, seiner Geschichte, ihres Strebens und Kämpfens.

Die Evolution Gottes wird befördert und wird befördert werden durch Logik, Mathematik, Natur- und Geisteswissenschaften, Kunst und Kultur, durch sämtliche Ausprägungen geistiger und seelischer Kreativität! Deren Richtungen, die das nicht vermögen, gehen letztlich unter.

Alles ist mit allem verbunden. Aus dem Zusammenwirken von Zufall und Gesetzmäßigkeit ergibt sich die Evolution des Universums. Da es nicht möglich ist, die zukünftige Verwirklichung Gottes auszuschließen, ist die Verwirklichung Gottes als möglich anzunehmen und wird sie notwendig in der Ewigkeit des Seins geschehen.

Die Evolution Gottes leitet sich unter anderem ab aus dem spontanen Ursprung der Welt, dem Entgegenwirken von evoluierendem Leben und dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik, den spontanen Prozessen und Ereignissen im Universum, den Beschränkungen der Naturgesetze!

Alle physikalische Realität ist ein unvollständiges Abbild dessen, was ist. Bis zur Verwirklichung des ewigen Lebens bleibt alle Wahrheit beschränkt und unvollkommen. Durch die Evolution der Erkenntnis und des Zusammenwirkens werden wir das Sein besser begreifen und erfassen lernen, aber erst durch die Verwirklichung des ewigen Lebens wird allumfassende, ewige Wahrheit möglich und erlangt!

Das Ziel der Evolution ist determiniert, nicht aber der Weg zum Ziel!

Solange die Liebe nicht vollkommen sein wird, bleibt alles Leben vergänglich, unterworfen dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik und dem Energieerhaltungssatz. Alle Formen und Inhalte gefundener Harmonien gehen über, gehen ein in andere, unvollkommene Harmonien, zerfallen, werden zerstört, solange bis Friktionen und Zerfall in ein Fließgleichgewicht aus spontanen und bewährten Prozessen und Ereignissen jenseits des 2.Hauptsatzes der Thermodynamik und jenseits des Energieerhaltungssatzes gewandelt, solange bis vollkommene Liebe die Welt erfüllt!
 
Einst wird sein vollkommene Liebe, vollkommenes Glück, vollkommene Schönheit, vollkommene Gerechtigkeit, vollkommenes Bewusstsein, vollkommene Freiheit, vollkommenes ewiges Leben!

Dafür leben wir, dafür sterben wir, wird Gott verwirklicht werden und leben wir in Ewigkeit und Liebe!

Dessen bin ich gewiss!


Anmerkung1: Die Lehre von der Evolution Gottes ist Ableitung und Schlussfolgerung, ist Überzeugung, Wille, Lernen und Handeln, sie bietet geistiges Fundament und Halt!

Anmerkung 2:

Alle Wege, die er ging, führten ihn zu einer Brücke und jede dieser Brücken war morsch und schwankend.

Es blieb ihm, die Wege zu verlassen, um durch Dornengebüsch, über scharfe Steine, Wunden reißend in schweißige Haut, in dunklen Abgründen sich vorwärts zu kämpfen und fallen zu lassen, im Winter kalt vor Einsamkeit, im Sommer heiß vor der Verzweiflung!

Da begann er Sprossachsen einander zu binden und wieder und wieder in vielen Versuchen aus dem Abgrund zu werfen, solange bis das geworfene Ende sicheren Halt und richtigen Grund gefunden: in der Jenseitswelt! und Diesseitswelt!

Anmerkung 3a: Es hüte sich jede Seele davor zu wähnen, schon in der Diesseitswelt erlöst werden zu können!
Anmerkung 3b: Es strebe jede Seele danach, schon in der Diesseitswelt ausreichend glücklich zu leben!
                             
Anmerkung 4: Zum Höchsten streben mit Hingabe und gelassener Bescheidenheit in der Gewissheit: Alle Seelen werden ewig leben können in Liebe!

 
Ausgangsbasis

Berlin, 21.05.2015